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Was bringen Tarife mit “kostenlosem” Strom?

20.03.202611:39
Digitale Stromzähler von Fluvius in Mechelen (Bild: Jasper Jacobs/Belga)
Digitale Stromzähler von Fluvius in Mechelen (Bild: Jasper Jacobs/Belga)

Mehrere Energieversorger bieten ihren Kunden nun Zeitfenster mit angeblich „kostenlosem“ Strom an. Die Verbraucherschutzorganisation Test Achat hat sich genauer angeschaut, was das den Kunden tatsächlich bringt.

Wann genau es kostenlosen Strom gibt, legt der Stromlieferant in seinem Tarif selbst fest. Der Hintergrund ist aber bei allen gleich: In den entsprechenden Tarifen ist der Strom dann kostenlos, wenn er im Überfluss vorhanden ist: Wenn Fotovoltaikanlagen viel Sonne abbekommen oder viel Wind weht. Gerade im Sommer ist es dann so, dass diese erneuerbaren Energien mehr Strom produzieren, als gerade gebraucht wird. So gibt es den kostenlosen Strom in den entsprechenden Tarifen oft zwischen Ende März und Ende September in den Mittagsstunden.

Um davon zu profitieren, braucht der Endkunde einen digitalen Stromzähler. Er registriert im Tagesverlauf genau, wann wie viel Strom verbraucht wurde. Mit dem alten analogen Zähler geht das nicht.

Der Strom ist vielleicht kostenlos, trotzdem bezahlt man weiter die Gebühr für das Stromnetz sowie diverse Steuern und Abgaben. Diese drei Sachen zusammen machen rund 60 Prozent der Stromrechnung aus.

Magere Ersparnis

Test Achat kommt zu dem Schluss, dass die Ersparnis am Ende zumindest nicht so groß ist, wie man vermuten könnte. Die Verbraucherschützer gehen davon aus, dass ein durchschnittlicher Haushalt pro Jahr rund 25 Euro einsparen kann, wenn er energiehungrige Geräte gezielt in der Zeit des kostenlosen Stroms einschaltet. Das sind etwa Geschirrspüler, Waschmaschine oder Trockner. Wer dann noch die Möglichkeit hat, in dieser Zeit ein Elektroauto zu laden, kann mehr sparen. Hier spricht TestAchat von mehr als hundert Euro.

Verbrauchssteuerung

Grund für den “kostenlosen” Strom sei mehr die Steuerung des Verbrauchs. Die Kunden sollen den Strom dann nutzen, wenn er im Überfluss vorhanden ist. In den letzten Jahren gab es immer häufiger Zeiten mit negativen Strompreisen. Das heißt, dass die Großhändler an den Börsen sogar noch Geld dazu gegeben haben, wenn ihnen jemand den überflüssigen Solar- und Windstrom abgenommen hat. Denn Strom kann man so gut wie gar nicht im großen Stil speichern. Was produziert wird, muss in diesem Moment auch irgendwo im Netz verbraucht werden - buchstäblich koste es, was es wolle. Andernfalls bricht das Stromnetz unter dem Überangebot nämlich zusammen und es kommt zum Blackout.

Unterschied zu Verträgen mit dynamischen Preisen

Bei diesen Verträgen gibt es ein festes Zeitfenster, in dem der Strom kostenlos ist. Beim dynamischen Tarif wird der Strompreis für den Endkunden mehrfach pro Stunde neu festgelegt. Wer davon profitieren will, muss also permanent schauen, ob es sich gerade lohnt, ein stromhungriges Gerät einzuschalten oder lieber auszuschalten. Das funktioniert im Grunde nur, wenn man das automatisiert durch einen Computer steuern lässt und auch die Stromverbraucher sich so steuern lassen.

Fazit

Ganz kostenlos ist der Stromverbrauch dann nicht. Ein paar Dutzend Euro Ersparnis pro Jahr sind für den Durchschnittshaushalt drin. Aber vor allem ist es eine Maßnahme, das Stromnetz zu entlasten, wenn zu viel erneuerbare Energie ins Netz will.

Olivier Krickel

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