Der neue Proximus-Geschäftsführer Stijn Bijnens hat bei der Unterzeichnung seines Vertrags einen einmaligen Bonus in Höhe von 250.000 Euro erhalten. Das geht aus dem Jahresbericht des Telekommunikationsanbieters hervor. Darin steht auch, dass Bijnens einen unbefristeten Vertrag erhalten hat. Bei seinen Vorgängern war die Laufzeit auf sechs Jahre begrenzt.
Die Vergütung bei dem Unternehmen, das zur Hälfte dem Staat gehört, ist politisch ein heikles Thema. Vergangenes Jahr blockierte die Regierung als Aktionärin überraschenderweise den neuen Vergütungsvorschlag. Proximus musste die Summen runtersetzen.
So verdient Stijn Bijnens nun auch weniger als sein Vorgänger Guillaume Boutin. Der hatte im Jahr 2024 über eine Million Euro Festgehalt bekommen, mit variabler Vergütung und Bonus kam er auf insgesamt 2,2 Millionen Euro. Bijnens bekommt ein Festgehalt von rund 600.000 Euro.
Der Startbonus in Höhe von 250.000 Euro ist an eine sogenannte Halteklausel gebunden. Wenn Bijnens seinen Vertrag innerhalb der ersten drei Jahre selbst kündigt, muss er die Prämie ganz oder teilweise zurückzahlen.
belga/fk