Laut der Verbraucherorganisation Test-Achats ist es nicht hinnehmbar, dass die Pensions-Webseite Mypension.be fast zwei Jahre lang keine Schätzung über das früheste Renteneintrittsalter und die Höhe der Rente geben kann.
Wegen der Rentenreform müssen die Daten angepasst werden und der föderale Pensionsdienst will nach eigenen Angaben keine Fehler machen. Test-Achats kritisiert die Dauer des Übergangs. Wer kurz vor der Pension stehe, brauche Planungssicherheit.
Das gesetzliche Renteneintrittsalter liegt weiter bei 66, ab 2030 bei 67 Jahren. Wer früher in Rente gehen will, muss mindestens 60 Jahre alt sein und 44 Berufsjahre nachweisen können.
Mit der Reform ändert sich die Definition eines Berufsjahres. Bislang bestand ein volles Berufsjahr aus 104 gearbeiteten Tagen - künftig müssen es 156 sein.
vrt/jp