Der Preis für Industriekartoffeln ist in Belgien auf nur zehn Euro pro Tonne gefallen. Anders gesagt: Hundert Kilo Kartoffeln kosten nur noch einen Euro.
Das ist einer der niedrigsten Werte überhaupt, sagt der Branchenverband Belgapom. Grund ist demnach, dass die Nachfrage fehlt, weil Verarbeiter - etwa von Tiefkühlfritten - genug Vorräte haben.
Zudem läuft der Export schlecht, unter anderem wegen der US-Zölle, der Stärke des Euro und der Konkurrenz aus Asien (China, Indien), Ägypten und der Türkei.
Jetzt sucht der Sektor Lösungen für hunderttausende Tonnen Überschuss, etwa als Tierfutter oder für Biokraftstoff.
Für Privatverbraucher hat die Entwicklung kaum Auswirkungen, die Preise für Kartoffeln bleiben stabil.
belga/jp