In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Motorradfahrer in Belgien um 19 Prozent gestiegen. Die Zahl der Unfälle ging im gleichen Zeitraum um 22 Prozent zurück.
Dennoch ereignen sich laut Verkehrsinstitut Vias immer noch durchschnittlich etwa sieben Motorradunfälle pro Tag. Vias ruft Biker zu Beginn der Motorradsaison dazu auf, sich erst mal auf kürzeren Strecken wieder mit der Maschine vertraut zu machen und die Fahrpraxis aufzufrischen.
Laut einer Vias-Umfrage fahren acht von zehn Motorradfahrern im Winter nicht. Drei Viertel aller Motorradunfälle ereignen sich zwischen April und Oktober.
Motorradfahrer sind nach wie vor die motorisierten Verkehrsteilnehmer, die am häufigsten von Alleinunfällen betroffen sind.
Im Jahr 2024 wurden 2.538 Unfälle gezählt, 57 Motorradfahrer kamen ums Leben (gegenüber 85 im Jahr 2014).
belga/fk