Die Zahl der in Belgien registrierten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist 2024 auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Dazu zählen Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern.
1,37 Millionen von ihnen waren in dem betreffenden Zeitraum registriert - ein Anstieg um 2,63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Wirtschaftsbüro GraydonCreditsafe zusammen mit den Unternehmensverbänden UCM und Unizo veröffentlicht hat.
53,8 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen waren in Flandern ansässig, in der Region Brüssel 10,3 Prozent und in der Wallonie 24,2 Prozent. Bei 11,6 Prozent war der Standort der KMU nicht erfasst.
Die Autoren des Berichts warnen allerdings vor falschen Schlüssen angesichts des neuen Rekordwerts. Denn gleichzeitig gebe es auch eine Rekordanzahl an Insolvenzen. Verrechne man beides miteinander, so sei die Netto-Gründungsrate von Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um die Hälfte zurückgegangen, heißt es. Außerdem verfügten weniger als die Hälfte der betreffenden Firmen über ausreichende Reserven, um auftretende Krisen zu bewältigen.
belga/fk