Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • 80 Jahre BRF
-

Sturm auf die Tankstellen: Belgischer Öl-Lobbysprecher warnt vor Panikkäufen

04.03.202617:2704.03.2026 - 18:18
  • Iran-Krieg
Tanken (Bild: Sebastien Bozon/AFP)
Illustrationsbild: Sebastien Bozon/AFP

Nicht nur für die Touristen im Nahen Osten hat der Krieg auswirkungen, sondern auch für alle Belgier, die Auto fahren oder mit Heizöl heizen. Dass der Krieg im Iran großen Einfluss auf die Energiepreise hat, ist hinreichend bekannt. Aber was steckt dahinter?

Mit Beginn des Angriffs auf den Iran stiegen die Weltmarktpreise für Erdöl. Die Straße von Hormus war zwar nicht lange blockiert, aber schon ein paar Tage reichten aus, um weltweit Angst vor Engpässen zu schüren. Die Straße von Hormus ist extrem wichtig für den weltweiten Brennstoffhandel. Rund 20 Prozent der Weltweiten Öl- und Gastransporte passieren diese Meerenge.

Aber wie wichtig ist das wirklich für die Versorgung von Belgien? Die belgische Lobbyorganisation Energia vertritt große Erdölkonzerne wie Shell oder Q8. Jean-Benoît Schrans, Energia-Pressesprecher, warnt in dem Zusammenhang vor Panik. Man müsse wissen, dass die Schiffe, die durch die Straße von Hormus fahren, vor allem in den Nahen Osten und nach Asien unterwegs sind. Außerdem stammten nur zehn Prozent des Rohöls für den belgischen Markt aus dem Nahen Osten.

Belgien habe sehr diverse Bezugsquellen für Öl und die Kapazitäten, die gerade wegfallen, könnten leicht ersetzt werden, meint Schrans. Es drohten keine Versorgungsengpässe, genau deshalb warnt er vor Panikäufen. Aber auch wenn keine Versorgungsenpässe drohen, hat der Weltmarkt natürlich Einfluss auf die Preise in Belgien. Seit Beginn des Krieges ist der Preis für Brent-Rohöl um 20 Prozent gestiegen.

Belgien habe ein ganz spezielles System, um die Preise für Tankstellen festzulegen. Damit die Preise steigen, muss der Weltmarktpreis mehrere Tage ein gewisses Maß überschreiten. Erst dann werden die Preise angepasst. Deshalb werden die Preiserhöhungen mit Verzögerung spürbar. Das ist ein Unterschied zum Preissystem für Erdöl. Dort ändern sich die Tarife täglich.

Aber: auch wenn der Weltmarktpreis in der Preisgestaltung schwer wiegt, ist er nicht allein veranwortlich. Weitere Faktoren für den Preis von Sprit sind die Wechselkurse zwischen Euro und Dollar, die Produktionsmenge, die verfügbaren Reserven oder wirtschaftliche Situation eines Landes, zum Beispiel die Nachfrage in China.

Unterm Strich hofft der Lobby-Presssprecher auf ein baldiges Ende der Feindseligkeiten. Im Krieg gebe es nur Verlierer.

Leere Tankstellen in Ostbelgien sollen bald wieder beliefert werden

Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten reißen die Warteschlangen an den Tankstellen der Region nicht ab. Vor allem Kunden aus Deutschland decken sich an den Zapfsäulen ein. Teilweise beträgt der Unterschied zwischen Belgien und Deutschland bis zu 50 Cent pro Liter. Das zieht weiterhin Verkehrsprobleme nach sich, besonders auf der Herbesthaler Straße in Eupen.

Auch wenn einige Zapfstelllen zeitweise leer waren oder sind, ist mit Versorgungsengpässen nicht zu rechnen. Jean-Benoît Schrans sagt, dass neue Lieferungen unterwegs sind und die Ölkonzerne sich schnell dem erhöhten Bedarf anpassen können.

Dieselkraftstoff wird am Donnerstag deutlich teurer. Der Höchstpreis für einen Liter Diesel steigt um 14,4 Cent auf 1,923 Euro.

Bei einem vollen Tank von 60 Litern bedeutet das einen Preisunterschied von 8,64 Euro. Damit steigt der Dieselpreis auf den höchsten Stand seit November 2023.

Auch Mazout wird teurer und steigt am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Februar 2024. Der Höchstpreis bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl nimmt um 4,92 Cent auf 1,0055 Euro zu.

Anne Kelleter

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur
  • 80 Jahre BRF

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • 80 Jahre BRF
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-