Das Telekomunternehmen Proximus wird bis 2030 insgesamt 1.200 Vollzeitstellen abbauen. Entlassungen sind vorerst nicht geplant. Der Konzern will aber Beschäftigte, die in Rente gehen oder das Unternehmen aus anderen Gründen verlassen, nur zum Teil ersetzen. In den kommenden vier Jahren gehen laut Proximus rund 800 Angestellte in den Ruhestand.
Man werde seine Arbeitsweise neu erfinden, kündigte Proximus bei der Vorstellung seiner neuen Strategie an. Das soll unter anderem durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz erfolgen. Im Mittelpunkt des Plans stehen der Kundendienst, die Infrastruktur sowie die Vereinfachung von Abläufen.
Der belgische Staat ist Mehrheitseigner von Proximus. Das Unternehmen hat insgesamt rund 13.000 Beschäftigte.
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