Die Idee des "Tele-Hautarztes" war zunächst in einem Pilotprojekt getestet worden. Da die Ergebnisse vielversprechend waren, hat der Versicherungsausschuss des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung daraufhin in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben für eine allgemeine Einführung.
Die neue Möglichkeit sei besonders für Patienten interessant, die sich Sorgen über etwas machten, so Vandenbroucke in der VRT. Sie könnten nun sehr schnell erfahren, ob es etwas Ernsteres sei und weitere Schritte nötig seien oder nicht. Und das, ohne sich auf eine Warteliste setzen lassen zu müssen und ohne sich selbst zu einem Spezialisten zu begeben.
Falls nötig könnten Patienten dann auch schneller persönlich von einem Dermatologen behandelt werden. Die Ärzte hätten sich verpflichtet, dafür zeitnah Behandlungsplätze vorzusehen, führt der Gesundheitsminister aus.
Durch die Tele-Dienstleistung sollen den Patienten keine zusätzlichen Kosten entstehen und sie sollen sie bis zu zweimal pro Jahr in Anspruch nehmen können.
Boris Schmidt