Um für einen ausgeglichenen Haushalt zu sorgen, greift die neue Brüsseler Regionalregierung zu einem Kunstgriff und rechnet Hunderte Millionen Euro an Investitionen nicht mit.
Es geht um 400 Millionen Euro für die Brüsseler Wohnungsbaugesellschaft und weitere 180 Millionen für die Wasserversorgungsgesellschaft Vivaqua. Das haben die Kabinette der zuständigen Minister bestätigt.
Mit den Investitionen sollen Anteile an den Gesellschaften erworben werden. Durch den Erwerb von Anteilen soll die Höhe der Subsidien sinken. Der neue Brüsseler PS-Minister Ahmed Laaouej sagte dem Soir, dieser neue Ansatz werde nach der Genehmigung durch die europäischen Behörden für eine Entlastung des Haushalts sorgen.
Die neue Brüsseler Regierung will 2029 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, dazu sind Einsparungen von 1,2 Milliarden Euro nötig.
vrt/sh