Bart De Wever blickt zufrieden auf sein erstes Jahr als Premierminister. Ob ihm das Amt gefalle, sei unwichtig, aber er freue sich, dass die Regierung in die richtige Richtung gehe. Das sagte der N-VA-Politiker am Samstag bei der Vorstellung seines neuen Buches "Over Welvaart" - "Über den Wohlstand".
Als Beispiel nannte er die zeitliche Begrenzung des Arbeitslosengeldes und die Rentenreform. Die Arbeit sei jedoch noch nicht abgeschlossen, betonte De Wever.
Die Gewerkschaften waren wegen der Politik der De-Wever-Regierung letztes Jahr mehrfach massiv auf die Straße gegangen. De Wevers Popularität litt aber nicht darunter. Auch im französischsprachigen Teil Belgiens ist der flämische Nationalist beliebt.
Auf der internationalen Bühne machte sich De Wever ebenfalls einen Namen. Zum Beispiel im Euroclear-Dossier über die eingefrorenen russischen Vermögen, aber auch als einer der schärfsten Kritiker des US-Präsidenten Trump.
belga/vk