Belgien wird im Jahr 2080 rund 13 Millionen Einwohner zählen. Neugeborene werden dann durchschnittlich 90 Jahre alt werden. Das geht aus neuen Prognosen des Föderalen Planbüros hervor.
Das Bevölkerungswachstum bleibt also positiv, verläuft aber deutlich langsamer als bisher. Laut Planbüro ist das Wachstum ausschließlich auf die Migration zurückzuführen.
Regional sind große Unterschiede zu erwarten: Während die Bevölkerung in Flandern weiter zunimmt (von 6,8 auf 8,2 Millionen), bleibt sie in der Wallonie (3,7 Millionen) und der Region Brüssel (1,2 Millionen) etwa gleich. Die Geburtenrate steigt leicht auf etwa 1,6 Kinder pro Frau.
Neugeborene werden künftig deutlich älter: Frauen erreichen im Schnitt 90 (heute 85 Jahre), Männer rund 89 Jahre (heute 81). Der Unterschied zwischen den Geschlechtern schrumpft damit fast vollständig.
belga/jp