Im Gerichtsverfahren in Gent gegen ehemalige Spitzen der früheren Bank Optima hat die Staatsanwaltschaft fünf Jahre Haft gegen Jeroen Piqueur gefordert.
Zudem wird für den ehemaligen Optima-Chef ein zehnjähriges Berufsverbot, eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro und die Beschlagnahmung von fast 33 Millionen Euro gefordert.
Piqueur und elf weiteren Angeklagten wird in dem Prozess vorgeworfen, in der Bank gelagertes Geld zur Seite geschafft zu haben. Mehrere Personen, die Geld bei Optima angelegt hatten, haben sich der Zivilklage angeschlossen.
Optima war 2016 pleitegegangen. Mehr als 10.000 Menschen hatten im Zuge des Konkurses ein Teil ihres Vermögens verloren.
vrt/moko