Das Nationale Krisenzentrum hat zwischen dem 1. September 2025 und dem 21. Januar dieses Jahres mehr als 550 Meldungen über verdächtige Drohnen registriert. Das erklärte Innenminister Bernard Quintin im zuständigen Parlamentsausschuss.
Die ersten Drohnensichtungen gab es im Herbst vergangenen Jahres. Im November mussten die Flughäfen von Zaventem und Lüttich sogar mehrmals den Flugverkehr einstellen. Rund 130 der Meldungen bezogen sich auf Drohnen über Militärgeländen. Weitere Sichtungen gab es über Nuklearanlagen, Flughäfen oder sogenannten Seveso-Standorten.
Diese Zahlen müssten jedoch relativiert werden, sagte Quintin. Nachträgliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass es zahlreiche Fehlalarme sowie Mehrfachmeldungen derselben Beobachtung gegeben habe. Die tatsächliche Zahl der Vorfälle könne daher deutlich niedriger liegen.
belga/rop