Zum 1. Februar führt das Landesamt für Krankenversicherung Inami höhere Hürden für die Verschreibung von Ozempic ein. Das Medikament wird in erster Linie zur Behandlung von Diabetes eingesetzt. Immer mehr Patienten verwenden die sogenannte Abnehmpille im Kampf gegen Übergewicht und Fettleibigkeit.
Die nicht krankheitsbedingten Verschreibungen treiben die Kosten in die Höhe und sorgen bei Diabetes-Patienten für Engpässe. Nach einer Schätzung des Landesamtes verursachen die nicht gerechtfertigten Verschreibungen von Ozempic jährlich bis zu sechs Millionen Euro an Kosten.
Ab dem 1. Februar ist neben einem Rezept auch die Genehmigung eines Vertrauensarztes der Krankenkasse erforderlich, um das Medikament Ozempic zu erhalten.
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