Etwa 300 Personen, die in einem der belgischen Häfen arbeiten oder dort arbeiten wollen, haben eine negative Sicherheitsbewertung erhalten, weil sie schon einmal mit Drogen in Berührung gekommen sind. Das berichtet die Zeitung Gazet van Antwerpen am Freitag.
Anfang vergangenen Jahres wurde eine strenge Sicherheitsüberprüfung für Hafenarbeiter in kritischen Funktionen eingeführt. Dazu zählen unter anderem Dockarbeiter und Beschäftigte mit Zugriff auf Ladedaten. Insgesamt wurden bereits 17.000 Hafenmitarbeiter überprüft.
Eine negative Sicherheitsbewertung hat die sofortige Suspendierung zur Folge. Dagegen können Arbeitnehmer Widerspruch einlegen. Möglich ist auch eine Versetzung in einen anderen Aufgabenbereich.
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