Der Flughafen Brüssel hat im vergangenen Jahr knapp 24,5 Millionen Passagiere abgefertigt.
Ohne die sieben nationalen Streiktage wären es nach Angaben des Flughafens etwa 275.000 mehr gewesen. Wegen der Gewerkschaftsaktionen, die nicht gegen den Airport, sondern gegen die Föderalregierung gerichtet waren, mussten 2.400 Flüge gestrichen werden. Der finanzielle Schaden belief sich laut Airport auf rund 175 Millionen Euro.
Trotz dieser Einbußen nutzten 3,3 Prozent mehr Reisende den Flughafen in Zaventem als 2024. Bei der Auslastung gab es sogar einen neuen Rekord: Im Schnitt saßen 145 Passagiere in jedem Flugzeug.
Besonders stark legte der Urlaubs- und Familienverkehr zu. Beliebt waren vor allem Ziele in Spanien, Italien und Deutschland.
Auch beim Frachtaufkommen gab es ein kräftiges Wachstum um gut 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wichtigster Handelspartner des Brüsseler Flughafens bleibt Asien - sowohl beim Import als auch beim Export.
belga/jp