Das Sturmtief Goretti hat für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Allein in Brüssel waren es am Freitagvormittag rund 30, teilte die Feuerwehr mit.
Dabei ging es häufig um die Räumung umgestürzter Bäume. Teilweise entstand Sachschaden, unter anderem an Fahrzeugen.
Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers Ores rückten bis Freitagmittag zu rund 250 Einsätzen aus - vor allem um Stromleitungen zu reparieren, die durch den Sturm Schaden erlitten hatten.
In Frankreich wurde in Flamanville am Ärmelkanal ein Atomreaktor aufgrund der Wetterlage vorerst vom Netz genommen, meldet der Betreiber. In weiten Teilen von Nordfrankreich wurde der Bahnverkehr unterbrochen. In der Normandie und in der Bretagne soll der Verkehr im Laufe des Nachmittags wieder anlaufen.
Auch in Großbritannien wütet das Sturmtief mit heftigem Wind und Niederschlag. Das britische Wetteramt gab unter anderem für Cornwall die höchste Warnstufe heraus.
Im Norden Deutschlands stellte die Bahn den Fernverkehr vorübergehend ein. Zudem wurde auf weiteren Schnellfahrstrecken die Höchstgeschwindigkeit verringert, betroffen ist unter anderem die Strecke zwischen Köln und Frankfurt.
belga/rtbf/dpa/moko