Wegen des anhaltenden Winterwetters hat das Wetteramt KMI auch für Mittwoch die zweithöchste Warnstufe Orange ausgerufen.
Seit dem frühen Mittwochmorgen zieht eine neue Schneezone von West nach Ost. In Ostbelgien ist im Laufe des Vormittags mit neuem Schneefall zu rechnen. In der Wallonie warnt der Dienst für Verkehrssicherheit vor Straßenglätte und rät Autofahrern, nicht dringende Fahrten zu verschieben. Code Orange gilt bis Donnerstag.
Am Flughafen Zaventem wurden wegen des zu erwartenden Schneefalls 40 Flüge gestrichen - je 20 An- und Abflüge. Außerdem ist mit Verspätungen zu rechnen, weil die Flugzeuge, aber auch die Start- und Landebahnen, enteist werden müssen.
Die SNCB teilt mit, dass alle Züge in Richtung Niederlande nur bis zur Grenze fahren. Im Landesinnern gibt es bislang keine Störungen. Die Öffentlichen Busbetriebe TEC und De Lijn passen ihre Routen der Witterung an. Passagiere sollten sich auf den Webseiten oder in den Apps informieren.
Auch in den Nachbarländern ist die Wetterlage schwierig. In Frankreich gilt wegen Schnee und Glätte in 38 Departements Warnstufe Orange. Im Großraum Paris werden die Menschen gebeten, wenn möglich im Haus zu bleiben. An den Pariser Flughäfen wurden Hunderte Flüge annuliert.
Lastwagen über 3,5 Tonnen dürfen von Belgien aus nicht nach Frankreich einfahren. Das hat die Verwaltung der Region Hauts-de-France verfügt. Das Verbot gilt voraussichtlich bis Mittwochabend 20 Uhr.
Am Amsterdamer Flughafen Schiphol haben mehr als tausend Passagiere die Nacht in der Abflughalle verbracht, weil mehrere hundert Flüge gestrichen wurden. Auch Mittwoch können mehr als 700 Flüge nicht stattfinden.
belga/rtbf/jp