Die Strompreise sind in Belgien im Jahr 2025 mehr als 520 Stunden unter null gefallen. Das ist ein Rekord, der vor allem auf die zunehmende Beliebtheit von Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energiequellen zurückzuführen ist. Das geht aus einem Bericht der föderalen Energieregulierungsbehörde (Creg) hervor.
Negative Strompreise entstehen, wenn mehr Strom produziert wird, als gerade benötigt wird. Das ist beispielsweise an Tagen mit viel Sonne und/oder viel Wind der Fall und zu Zeiten, in denen die Nachfrage nach Strom gering ist, wie beispielsweise am Wochenende.
Windkraftanlagen auf See und an Land sowie Sonnenkollektoren erzeugten im vergangenen Jahr insgesamt 22,23 Terawattstunden (TWh) Strom, gut ein Fünftel mehr als 2024. Damit machten sie 37 Prozent des gesamten in Belgien erzeugten Stroms aus.
Das ist etwas weniger als die Menge Strom aus Kernenergie (37,6 Prozent). Gaskraftwerke hatten einen Anteil von 17,8 Prozent am Produktionsmix.