Vieles von den Zahlen, die die Stiftung für Menschen mit Brandwunden (Stichting Brandwonden/Fondation des Brûlés) jetzt veröffentlicht, spiegelt das wider, was allgemein an Silvester zu beobachten gewesen war: Von den 129 Verletzten (2024: 122 Verletzte) sind 108 männlich. Gut die Hälfte ist minderjährig und immer noch ein Viertel der Verletzten ist jünger als 16 Jahre.
Die häufigsten Verletzungen sind Wunden an Fingern oder Händen - wobei entweder die Haut verbrannt wurde oder Feuerwerkskörper Teile von Händen, Fingern weggesprengt haben. 52 solcher Verletzungen gab es landesweit, deutlich mehr als im vergangenen Jahr (38). Andere Brandwunden, Gehörschäden und Augenverletzungen sind weitere häufige Verletzungen, die durch Feuerwerkskörper zu Silvester entstanden sind.
Die meisten Verletzungen haben sich beim Zünden der Feuerwerkskörper ereignet.
Die Stiftung für Menschen mit Brandwunden fordert erneut ein landesweites Verbot für den Verkauf und das Zünden von Feuerwerkskörpern. Außerdem sollten gerade junge Menschen besser auf die Gefahren hingewiesen werden, die das Zünden von Knallern und Raketen mit sich bringt.
Kay Wagner