In und um Belgien hat im vergangenen Jahr 137 Mal die Erde gebebt. Das hat die Königliche Sternwarte mitgeteilt. 37 natürliche Beben haben innerhalb der Landesgrenzen stattgefunden, waren jedoch so schwach, das keines spürbar war.
Das stärkste Erdbeben hat am 31. Dezember in der Region stattgefunden und zwar in Heppenbach in der Gemeinde Amel mit einer lokalen Magnitude von 1,7.
Neben natürlichen Erdbeben nimmt die Sternwarte auch vom Menschen verursachte Erschütterungen wahr. Zum Beispiel Explosionen in Steinbrüchen oder kontrollierte Sprengungen von Bomben aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.
Schaut man sich das Jahr 2024 an, sieht man einen leichten Rückgang. 2024 hatte die Sternwarte 141 Erdbeben in und um Belgien gezählt, davon 42 natürliche innerhalb des Landes. Auch damals wurde keins der Beben wahrgenommen. Das letzte Erdbeben, das in Belgien tatsächlich gespürt wurde, war 2023.
belga/lo