Die Ursache für den tödlichen Unfall eines jungen belgischen Soldaten bei einer Militär-Übung in Litauen ist noch unklar. Das erklärten am Sonntag Verteidigungsminister Francken und Generalstabschef Vansina auf einer Pressekonferenz.
Der 22-Jährige aus Brasschaat bei Antwerpen war am Freitag bei einer Schießübung mit Mörsern schwer verletzt geworden. Er wurde in ein Krankenhaus der Hauptstadt Vilnius gebracht, wo er am Samstagnachmittag seinen Verletzungen erlag.
Die Föderale Staatsanwaltschaft und eine Spezialabteilung der Armee sind vor Ort, um die Untersuchungen zu führen.
Wann sein Leichnam nach Belgien überführt wird, ist noch nicht bekannt. Seine Familie kehrt am Sonntagabend nach Belgien zurück.
Der Soldat war Teil der Mission Forward Land Forces (FLF) in Litauen, die die Nato-Ostflanke vor der russischen Bedrohung verteidigen soll. Die Mission läuft bis Januar. Rund 200 Belgier nehmen daran teil.
belga/vk