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Sexuell übertragbare Krankheiten auf dem Vormarsch – Auch ohne Symptome ist Testen wichtig

17.11.202512:52
Die rote Schleife ist das Symbol für den Kampf gegen HIV und Aids
Illustrationsbild: © Denis Nata/PantherMedia

Sexuell übertragbare Infektionen und Krankheiten sind ein Thema, über das man nicht gerne spricht. Aber diese falsch verstandene Scheu kann gefährlich sein – für einen selbst und natürlich auch für andere. Viele dieser Infektionen sind wieder auf dem Vormarsch. Deswegen mahnen Experten wieder eindringlich dazu, sich testen zu lassen.

Aids, Syphilis, Chlamydien, Gonorrhö, Genitalherpes, Hepatitis und diverse mehr – sexuell übertragbare Krankheiten begleiten die Menschheit schon sehr lange. Das liegt wohl in der Natur der Sache. Sehr lange war die Behandlung solcher Krankheiten, insofern sie überhaupt behandelt wurden, vor allem ein Glücksspiel.

Aber die Zeiten haben sich, der Wissenschaft sei Dank, geändert. Während zum Beispiel Aids früher effektiv meist ein Todesurteil war, kann die Krankheit heute in vielen Fällen recht erfolgreich behandelt werden. Ein anderer Faktor im Zurückdrängen von Geschlechtskrankheiten war die sexuelle Aufklärung und damit verbunden ein breiteres Wissen über Vorsichts- und Schutzmaßnahmen gegen sexuell übertragbare Infektionen.

HIV-Infektionen steigen wieder

Aber während Sexualkrankheiten lange auf dem Rückzug waren, hat sich dieser Trend mittlerweile wieder umgekehrt. Das bestätigt auch die Infektiologin Agnès Libois gegenüber der RTBF. Seit drei Jahren steige die Zahl der bestätigten HIV-Infektionen in Belgien wieder, so Libois. Seit dem Ende der Covid-Pandemie also. Mittlerweile gehe es da schon wieder um über tausend neue Fälle.

Und auch die Zahl der Syphilis-Erkrankungen nehme wieder zu, vor allem bei Männern. Und zwar bei allen Altersgruppen. Aber warum ist das so?

Global betrachtet sei es einfach so, dass viele Menschen sorgloser seien, was sexuell übertragbare Krankheiten angehe. Die Menschen schützten sich beim Geschlechtsverkehr wieder weniger, verwendeten also zum Beispiel seltener Kondome. Hinzu kämen dann noch gewisse technische Neuerungen, die die Kontaktaufnahme mit vielen verschiedenen Partnern einfacher gemacht hätten.

Deswegen sei es ja auch so wichtig, sich gegebenenfalls testen zu lassen. Auch wenn man sich eigentlich gut fühle und keine Symptome habe. Und sogar, wenn man glaubt, sich eigentlich ausreichend geschützt zu haben. Die Infektiologin weist darauf hin, dass es so etwas wie ein Nullrisiko nun einmal einfach nicht gebe. Mit der Zahl der sexuellen Kontakte steige, das sei reine Mathematik, auch die Gefahr, sich unangenehme Überraschungen einzufangen.

Menschen mit einer HIV-Infektion könnten sehr lange keine Symptome haben, bei Syphilis könne es temporäre Beschwerden geben, die dann wieder verschwänden, nur um später wieder aufzutauchen, und auch mit Chlamydien und Gonorrhö könne man asymptomatisch sein. Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man natürlich andere anstecken. Ganz zu schweigen von möglichen Langzeitfolgen für den eigenen Körper.

Gefahr der Stigmatisierung

Die Expertin warnt auch vor der Stigmatisierung bestimmter Gruppen, zum Beispiel, was Aids betrifft. Hier hält sich ja noch immer hartnäckig das Gerücht, dass das vor allem homosexuelle Männer betrifft. Die Hälfte der HIV-Neuinfektionen betreffe aber Menschen, die heterosexuelle Kontakte hätten, hebt Libois hervor.

Genauso wichtig: Alle diese Infektionen können und sollten behandelt werden – je früher desto besser im Zweifelsfall. Einmal natürlich, um die unangenehmen Begleiterscheinungen loszuwerden. Und zweitens zum Schutz der Sexualpartner, damit sich die Krankheiten nicht weiter ausbreiten. Aber dafür muss man sich natürlich erst einmal testen lassen.

Mehr Informationen zu sexuell übertragbaren Infektionen und Krankheiten findet ihr auch auf der Homepage von Kaleido. Unter depistage.be gibt es auf Französisch und Englisch ebenfalls weiterführende Informationen und auch eine Übersicht, wo man sich im Raum Lüttich testen lassen kann.

Boris Schmidt

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