In Krabben, die vor der belgischen und vor der niederländischen Küste gefangen wurden, sind erhöhte Werte an PFAS-Stoffen festgestellt worden. Das geht aus einer Untersuchung des flämischen Forschungsinstituts für Landwirtschaft, Fischfang und Ernährung (ILVO) hervor. Die festgestellte Konzentration an PFAS-Stoffen lag über den Grenzwerten.
Die höchsten Werte wiesen die Krabben auf, die im Mündungsgebiet der Westerschelde gefangen wurden. Je nach Fanggebiet gibt es große Unterschiede in der PFAS-Belastung. Untersucht wurden Krabben, die im vergangenen Jahr gefangen wurden.
Bei PFAS-Stoffen handelt es sich um Chemikalien, die sich in der Umwelt nicht abbauen und für den Menschen schädlich sein können.
rtbf/moko