Der 2. April ist der jährliche Welt-Autismus-Tag. Ziel ist es, auf die Lebenslagen und Bedürfnisse von Menschen mit Autismus aufmerksam zu machen.
Allein in Belgien fallen 110.000 Menschen darunter. Das entspricht etwa einem Prozent der Bevölkerung.
Vor 30 Jahren traf die Diagnose etwa drei von 10.000 Einwohnern. Der Anstieg hängt unter anderem damit zusammen, dass der Begriff Autismus heute weiter gefasst wird und für eine ganze Bandbreite sogenannter Spektrumsstörungen benutzt wird.
Außerdem ist die Sensibilisierung der Bevölkeung deutlich größer geworden. Die wachsende Zahl Betroffener führt zu langen Wartelisten bei den Diagnosezentren.
rtbf/sh