Im Verfahren gegen die Organisation "Schild & Vrienden" hat die Staatsanwaltschaft vor dem Berufungsgericht in Gent beantragt, Dries Van Langenhove erneut schuldig zu sprechen. Es geht um Verstöße gegen das Gesetz gegen Rassismus und Negationismus.
Eine VRT-Reportage hatte die Verstöße in einer Internet-Chatgruppe von Schild & Vrienden aufgedeckt. Van Langenhove ist der Gründer und Vorsitzende der Jugendorganisation. Er war zeitweise Abgeordneter für den Vlaams Belang in der Kammer.
In erster Instanz war Van Langenhove im vergangenen Jahr zu einer effektiven Haftstrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 16.000 Euro verurteilt worden. Dagegen legte er Berufung ein. Die Staatsanwaltschaft fordert, dass das Urteil vom Berufungsgericht bestätigt wird, auch weil er seine Schuld nicht einsehe. Dries Van Langenhove wird am Freitagnachmittag zu Wort kommen.
belga/vrt/est