Die Hochwasserlage hat sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht weiter zugespitzt. In den meisten Hochwassergebieten scheint sich die Lage zu stabilisieren.
Die Wasserstände von Flüssen und Bächen sinken, mit Ausnahme der Leie. In den ostflämischen Gemeinden Sint-Martens-Latem, Deinze und Drongen wird der Höchststand erst gegen Mittag erwartet.
In der Provinz Flämisch-Brabant gab es weitere Überschwemmungen in Londerzeel und Affligem. Die Wassermassen erreichten stellenweise einige Wohnviertel, die Schäden hielten sich aber in den meisten Fällen noch in Grenzen.
Auch in der Wallonie ist die Situation vorläufig unter Kontrolle. Für elf Flüsse besteht weiterhin Hochwasseralarm. Die Pegel von Semois und Meuse werden voraussichtlich noch weiter ansteigen. Man bleibe wachsam und beobachte die Lage weiter sehr genau, hieß es.
Infolge des Hochwassers kommt es auch am Donnerstag zu Störungen im Zugverkehr. Das gilt unter anderem für die Strecke Arlon - Brüssel. In Léglise bei Neufchâteau musste eine alte Eisenbahnbrücke gesperrt werden, da sie infolge des Hochwassers einsturzgefährdet ist. Die Mellier, ein Nebenfluss der Semois, war durch das Hochwasser stark angeschwollen und drückt auf die Brückenpfeiler.
In den kommenden Stunden werden zwar noch weitere Regenfälle erwartet. Das KMI hat die Warnstufe Gelb in den Provinzen Lüttich, Namur und Luxemburg aber am Donnerstagmorgen aufgehoben.
vrt/rtbf/sh/rop
Nicht so im Nachbarland Deutschland . Alles verwüstet und keine EU bietet dem EU-Nettoeinzahler Notstandshilfe an. Widerlich, Abscheulich.