Belgische F-16 verstärken für einen Monat Nato-Luftraumsicherung des Baltikums

Belgien wird F-16-Kampfjets zur Stärkung der Nato-Militärpräsenz ins Baltikum entsenden. Der föderale Ministerrat hat einem entsprechenden Vorschlag von Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder am Freitag zugestimmt. Die belgischen F-16 sollen einen Monat lang bei der Luftraumüberwachung und Ausbildung mitwirken.

Belgische F-16 auf der Basis in Florennes (Bild: Gerard Gaudin/Belga)

Belgische F-16 auf der Basis in Florennes (Bild: Gerard Gaudin/Belga)

Die Kampfflugzeuge sind ein zusätzlicher Beitrag zur sogenannten „Enhanced Vigilance Activity“ der Nato, also Operationen der erhöhten Wachsamkeit im Ostseeraum.

Die F-16 würden in den kommenden Wochen nicht nur dabei helfen, den Lufttraum der Nato-Partner im Baltikum gegen Bedrohungen zu sichern, sondern auch mit den Verbündeten üben, so Verteidigungsministerin Dedonder in einem kurzen Kommuniqué. Zu diesem Training gehörten etwa auch Formationsflüge mit anderen Nato-Fliegern, um die sogenannte Interoperabilität – die Fähigkeit, effektiv und reibungslos zusammenzuarbeiten – zu stärken.

Belgien engagiere sich wie immer für die kollektive Sicherheit im Militärbündnis, führte Dedonder weiter aus, und leiste seinen Beitrag auch zur Verteidigung seiner Verbündeten.

Belgische F-16-Jets nehmen regelmäßig an der Sicherung des Luftraums über dem Ostseeraum teil, nicht erst seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Erst Anfang August waren etwa vier belgische F-16 nach einem mehrmonatigen Einsatz im Baltikum auf ihre Basis in Florennes zurückgekehrt.

Boris Schmidt

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