Affenpocken-Epidemie in Belgien könnte Höhepunkt erreicht haben

Die Affenpocken-Epidemie in Belgien könnte ihren Peak erreicht haben. Das meldet Sciensano, das Institut für Volksgesundheit, nach Analyse der jüngsten Zahlen über die Viruserkrankung.

Das Affenpockenvirus unter einem Elektronenmikroskop (Archivbild: Cynthia S. Goldsmith/Centers for Disease Control and Prevention/AFP)

Das Affenpockenvirus unter einem Elektronenmikroskop (Archivbild: Cynthia S. Goldsmith/Centers for Disease Control and Prevention/AFP)

Bis Dienstag seien national insgesamt 624 bestätigte Fälle gemeldet worden – 54 Prozent entfielen auf Flandern, 36 Prozent auf Brüssel und zehn Prozent auf die Wallonie. Die ersten Affenpockenfälle in Belgien waren gegen Mitte Mai entdeckt worden.

Im Vergleich zum letzten Monat sehe man ein Plateau, bestätigte Koen Blot vom Institut für Volksgesundheit gegenüber der VRT. Die Zahl der Neuansteckungen scheine sich auf einen Wert von etwa 75 Fällen pro Woche zu stabilisieren. So eine Entwicklung gebe es auch im Rest Europas.

Zum einen sehe man in verschiedenen Ländern die erwähnte Stabilisierung bei den Neuansteckungen. Zum anderen gebe es bei einer Anzahl Länder sogar einen Trend hin zu einer Abnahme der Fälle, so Blot. Diese Evolution der Zahlen müsse aber erst noch bestätigt werden. Bis dahin gelte es, die Situation weiter aufmerksam im Auge zu behalten.

Boris Schmidt