Nierenschwäche im Endstadium: Internationales Team identifiziert Gen

Ein internationales Team hat zum ersten Mal eine Mutation in einem Gen identifiziert, das das Risiko einer Nierenschwäche im Endstadium um das Vierfache erhöht.

Illustrationsbild: Dirk Waem/Belga

Illustrationsbild: Dirk Waem/Belga

Das teilte die katholische Universität Löwen mit. Die Leitung des Teams haben der belgische Professor Olivier Devuyst und sein Kollege Dr. Eric Olinger.

Die chronische Niereninsuffizienz betrifft etwa zehn Prozent der belgischen Bevölkerung. Sie führt in den meisten Fällen zu einer terminalen Niereninsuffizienz. Diese erfordert eine Dialyse oder eine Transplantation. Die Entschlüsselung der genetischen Architektur dieses Leidens sei entscheidend, um neue therapeutische Ziele zu entwickeln, so die Uni.

Die Entdeckung wurde in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht.

belga/cd