Seit dem Krieg in der Ukraine ist das Sonnenblumenöl knapp. Das Öl gilt als eine der wichtigsten Zutaten für zahlreiche verarbeitete Lebensmittel.
Nicht alle Unternehmen führen die geänderte Zusammenstellung auch auf den Etiketten an. Möglich macht das eine Sondererlaubnis des Wirtschaftsministeriums. Voraussetzung ist allerdings, dass die Kunden auf anderem Weg über die veränderte Rezeptur informiert werden.
Wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine soll diese Ausnahmeregelung nun über den üblichen Zeitraum von sechs Monaten verlängert werden.
Neben Sonnenblumenöl könnten auch andere Produkte in Zukunft knapp werden: So gibt es in Deutschland und in den Niederlanden erste Anzeigen für eine Verknappung von Maisstärke. Auch rote Früchte könnten Mangelware werden. Sie stammen zu 80 Prozent aus der Ukraine.
belga/dop