Schlussverkauf: 30-Tage-Referenzpreis soll falsche Rabatte verhindern

Rabatte müssen sich in Zukunft immer auf den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage beziehen. Damit will der Föderale Öffentliche Dienst Wirtschaft die eigentlich verbotene Praxis der falschen Rabatte beenden.

Sommerschlussverkauf (Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga

In den Tagen vor den Schlussverkaufsperioden erhöhen die Geschäfte ihre Preise, um dann möglichst große Rabatte anbieten zu können. Jetzt müssen sie einen Referenzpreis angeben. Das ist der niedrigste Preis, den das Produkt in den letzten 30 Tagen vor der Anwendung des Rabatts gekostet hat.

Das mache es für die Kunden einfacher, falsche Rabatte zu erkennen, erklärt eine FÖD-Sprecherin. Bei Kontrollen während des letzten Winterschlussverkaufs wurden in 20 Prozent der Fälle gefälschte Rabatte festgestellt. Der Sommerschlussverkauf beginnt am 1. Juli.

belga/vk

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