Wechselwochenende: Hin- und Rückreisewelle auf den europäischen Straßen

Am Samstag ist in ganz Westeuropa mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Hintergrund ist das traditionelle "Wechselwochenende", an dem Hin- und Rückreisende sich kreuzen. Für viele endet der Urlaub, für andere beginnt er. Das Phänomen wird noch dadurch verstärkt, dass mehr Menschen als sonst corona-bedingt mit dem Auto in die Ferien fahren.

Stau in Frankreich (Bild: Stephane de Sakutin/AFP)

Archivbild: Stephane de Sakutin/AFP

Alle Jahre wieder kreuzen sich die Juli- und die Augusturlauber. In Belgien endet zum Beispiel die Ferienperiode im Bausektor; viele kehren also an diesem Wochenende in die Heimat zurück. Für andere beginnt demgegenüber der Urlaub. Das gilt auch in anderen Teilen Europas, wie zum Beispiel in Süddeutschland. Auch in Italien ist der August eigentlich der bevorzugte Ferienmonat. Entsprechend viel Verkehr ist denn auch auf den Nord-Südachsen zu erwarten, sagte in der VRT Joni Junes, Sprecherin des flämischen Automobilclubs VAB.

Das „Wechselwochenende“ hat schon begonnen. Auf Frankreichs Straßen galt am Freitag schon Code orange. Von den wichtigsten Nord-Südachsen werden schon zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen gemeldet. Für Samstag wurde im südlichen Nachbarland sogar Code schwarz ausgegeben. Es wird empfohlen, Frankreich nach Möglichkeit vollständig zu meiden.

Auch auf den bekannten Passstraßen Richtung Italien im Grenzraum Deutschland-Schweiz-Österreich ist an diesem Wochenende mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Roger Pint