Der Besuch auf der Terrasse: Welche Regeln gelten?

Am Samstag tritt die lang ersehnte Lockerung für den Horeca-Sektor in Kraft und die Terrassen dürfen wieder öffnen. Besucher müssen sich aber an gewisse Regeln halten.

Horeca (Illustrationsbild: Kurt Desplenter/Belga)

Illustrationsbild: Kurt Desplenter/Belga

Die Regeln ab dem 8. Mai ähneln im Wesentlichen den Regeln, die es auch letzten Sommer zu beachten gab. Allerdings gibt es trotzdem ein paar Unterschiede. Letztes Jahr mussten alle Gäste Zettel ausfüllen mit Name und Telefonnummer, damit nachvollzogen werden konnte, wer im Lokal gewesen ist, sollten Corona-Fälle auftauchen. Das fällt jetzt weg. Man muss sich also nicht mehr registrieren. Das geht aus dem Sicherheitsprotokoll hervor, auf das sich der Horeca-Sektor und die Föderalregierung geeinigt haben.

Kunden werden außerdem gebeten, im Vorfeld zu reservieren, wenn möglich, und nicht unbedingt spontan aufzutauchen, damit ein möglicher Ansturm besser gehandhabt werden kann.

An einem Tisch dürfen nicht mehr als vier Personen Platz nehmen. Zwischen den verschiedenen Tischgesellschaften muss 1,50 Meter Abstand gewährleistet sein. Wandern zwischen den Tischen, weil man jemanden gesehen hat, den man kennt, ist ebenfalls verboten.

Auch wird es keine Selbstbedienung geben. Es wird alles am Tisch bestellt und auch dorthin gebracht. Die Maske kann am Tisch abgenommen werden, beim Toilettengang muss sie aber aufgesetzt werden.

Auf den Tischen gibt es nicht wie sonst Salz und Pfeffer oder Essig und Öl, und auch kein Brotkörbchen. Alles wird individuell angeboten. Auch wird den Betrieben von Menü- und Getränkekarten auf den Tischen abgeraten.

Um 22 Uhr müssen die Terrassen schließen, allerdings dürfen sie schon morgens um acht Uhr aufmachen.

vrt/lo/mg

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