La Boum 3: Innenministerin Verlinden rudert zurück

Innenministerin Annelies Verlinden hat ihren Standpunkt in Bezug auf die Veranstaltung La Boum 3 nuanciert. Die föderale Innenministerin hatte zunächst angeregt, dass man aus der Veranstaltung auch ein Test-Event machen könnte. Am Abend ließ sie verlauten, dass dieses Angebot eher allgemein formuliert gewesen sei.

Innenministerin Annelies Verlinden (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Innenministerin Annelies Verlinden (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

„Aller guten Dinge sind drei“ – so steht es auf der Facebook-Seite der Gruppe „L’Abîme“. La Boum 3 soll demnach am 29. Mai stattfinden. Daneben veröffentlicht das Kollektiv eine Kopie des Genehmigungsantrags, den man bei der Brüsseler Polizei eingereicht hat. Was freilich nicht bedeutet, dass der auch schon akzeptiert wäre. Und die Vorgeschichte spricht nicht unbedingt für die Veranstaltung. Bei den beiden ersten Auflagen war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Dennoch hatte Innenministerin Annelies Verlinden zunächst angeregt, dass man aus La Boum 3 ein Test-Event machen könnte. Das würde natürlich bedeuten, dass man einen entsprechenden Antrag stellen müsste und dass bei der Veranstaltung auch die Corona-Regeln strikt befolgt werden müssten.

In einer Mitteilung, die am Abend verbreitet wurde, fügt Verlinden aber noch einen Satz hinzu: „Für Organisatoren, die sich außerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegen, wie die Organisatoren von La Boum 1 und La Boum 2 sei da aber kein Platz“, heißt es wörtlich. Was am Samstag im Bois de la Cambre geschehen sei, das dürfe sich in jedem Fall auch nicht wiederholen.

Roger Pint