Arbeitsplätze bei AB Inbev in Jupille bedroht

Der Brauereiriese AB Inbev will einen Teil seiner Produktion von Jupille ins Ausland verlagern. Die Mengen des Biers Stella Artois, die für den Export in Länder außerhalb der EU bestimmt ist, sollen aus Umweltschutz-Gründen möglichst lokal in Übersee produziert werden, wie AB Inbev mitteilt.

ABInbev-Standort Jupille (Archivbild: Julien Warnand/Belga)

Archivbild: Julien Warnand/Belga

Nach Angaben des Unternehmens sind höchstens 29 Stellen bedroht. Außerdem sollen 58 befristete Verträge nicht verlängert werden. In der Brauerei in Jupille arbeiten 760 Menschen.

Bei dieser Entscheidung hätten auch die Streiks in Jupille eine Rolle gespielt. Für AB Inbev ist der Standort Jupille wichtig für die Bierproduktion in Europa. Das soll auch so bleiben. Bedingung ist laut Mitteilung aber, dass der Standort an seiner Zuverlässigkeit arbeitet.

belga/km