Asyl-Staatssekretär Mahdi: Türkischer Imam soll wegen Homophobie des Landes verwiesen werden

Der für Asyl und Migration zuständige Staatssekretär Sammy Mahdi will einen türkischen Imam des Landes verweisen. Grund ist nach Angaben von Mahdi die Verbreitung von menschenverachtenden Äußerungen gegen Homosexuelle in den sozialen Netzwerken.

Sammy Mahdi, Staatssekretär für Asyl und Migration (Bild: James Arthur Gekiere/Belga)

Sammy Mahdi, Staatssekretär für Asyl und Migration (Bild: James Arthur Gekiere/Belga)

Wie der Staatssekretär in einem Kommuniqué erklärt, seien Personen, die in unserer Gesellschaft Hass schürten, nicht willkommen.

Das Ausländeramt hatte im Oktober vergangenen Jahres eine Anfrage zur Erneuerung der Aufenthaltsgenehmigung des Imams erhalten. Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass der Imam eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen könne. Der Betroffene erhielt darauf die Aufforderung, das Land zu verlassen.

Der flämische Minister Bart Somers kündigte an, er habe eine Prozedur eingeleitet, um die Anerkennung der Moschee in Houthalen-Helchteren aufzuheben.

belga/cd