Babybesuche im Krankenhaus könnten bald Geschichte sein

Möglicherweise sind Besuche auf der Wochenstation bald Geschichte. In der Corona-Krise waren Babybesuche im Krankenhaus untersagt. Das habe einen positiven Effekt auf die frischgebackenen Mütter und die Neugeborenen gehabt, schreiben mehrere Zeitungen.

Neugeborenes auf dem Arm der Mutter

Illustrationsbild: Attila Balazs/AFP

Mehrere Kliniken erwägen nun, solche Besuche auch in Zukunft nicht zuzulassen oder zumindest zu beschränken. So hätten die Eltern mehr Zeit, sich an die neue Situation und zum Beispiel das Stillen zu gewöhnen. Die Bindung zwischen Eltern und Kind stehe dann im Vordergrund.

Besuche von Familie oder Freunden direkt nach der Geburt seien oft eine Last und Ursache von unnötigem Stress. Eltern sollten aber erst einmal zur Ruhe kommen dürfen, sagte Marlene Reyns, die Vorsitzende des flämischen Hebammen-Verbands, der VRT.

Manchmal stehe der Besuch praktisch direkt nach der Geburt in der Tür. In der Corona-Zeit seien die frischgebackenen Eltern viel entspannter gewesen. Das sei auch den Familien aufgefallen.

vrt/km

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