Wegen Weggang von Leroy: Spontane Streiks bei Proximus, auch in St. Vith

Beim Telekomunternehmen Proximus sind am Dienstag Mitarbeiter spontan in Streiks getreten. Betroffen waren unter anderem Niederlassungen in Brüssel, Brügge, Mons, Herstal und St. Vith.

Der Proximus-Sitz in Brüssel

Der Proximus-Sitz in Brüssel (Bild: Arthur Gekiere/Belga)

Grund ist der Wechsel der Proximus-Chefin Dominique Leroy zum niederländischen Unternehmen KPN – mitten in einer Phase der Umstrukturierung bei Proximus. Anfang des Jahres hatte Proximus eine große Umstrukturierung angekündigt. 1.900 Arbeitsplätze sind in Gefahr.

Nachdem der geplante Wechsel von Leroy bekannt geworden war, hatten die Gewerkschaften gefordert, dass sie sofort gehen müsse. Die Personalmitglieder hätten kein Vertrauen mehr in ihre Chefin. Der Verwaltungsrat hält aber daran fest, dass Leroy Proximus erst am 1. Dezember verlässt.

Die Gewerkschaften fordern jetzt, dass die Verhandlungen über die Sparpläne ausgesetzt werden, und verlangen einen Sozialschlichter.

Die Direktion erklärte am Abend, sie sei bereit, einen Sozialschlichter einzuschalten. Direktion und Gewerkschaften sollen morgen zusammenkommen, um über die Modalitäten der Mediation zu beraten.

belga/rtbf/est

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