Belgien verteidigt Polizeiaktion vor den Vereinten Nationen

Belgien hat die im Mai durchgeführte Polizeiaktion gegen das fahrende Volk jetzt gegenüber den Vereinten Nationen begründet. Das schreibt die Tageszeitung Le Soir.

Polizei Illustrationsbild

Illustrationsbild: Thierry Roge/Belga

Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für die Rechte von Minderheiten hatte die von der Justiz beschlossenen Maßnahmen in Frage gestellt.

1.200 Polizeibeamte waren eingesetzt worden, um Mitglieder einer Betrügerbande aufzugreifen. 40 Personen wurden festgenommen, 200 Hausdurchsuchungen durchgeführt und über 180 Wohnwagen und Fahrzeuge beschlagnahmt.

Belgien begründete jetzt die Aktion damit, dass die Justiz gegen eine international strukturierte kriminelle Vereinigung vorgegangen sei. Die Polizeiaktion habe nicht zum Ziel gehabt, das fahrende Volk zu diskriminieren. Diese Ansicht hatte der Anwalt der Familien vertreten.

Es seien außerdem Hausdurchsuchungen in einem Föderalministerium, mehreren Polizeikommissariaten, bei einem Notar und in einer Bank durchgeführt worden.

b/cd

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