Beschäftigte bei Asco in Zaventem technisch arbeitslos

Die rund 1.000 Beschäftigten des Unternehmens Asco in Zaventem sind am Dienstag und Mittwoch technisch arbeitslos.

Asco in Zaventem (Bild: Julien Warnand/Belga)

Asco in Zaventem (Bild: Julien Warnand/Belga)

Die Server des Herstellers von Zulieferteilen für die Flugzeugindustrie wurden gehackt. Dadurch können die Computer nicht genutzt werden. Betroffen sind nach Informationen der Gewerkschaften auch die übrigen drei Niederlassungen von Asco in Deutschland, Kanada und den Vereinigten Staaten.

Die Hacker haben laut Polizei eine so genannte „ransomware“ eingesetzt, auch „Geiselsoftware“ genannt. Damit haben sie die Computer des Betriebs lahmgelegt und fordern jetzt Lösegeld in unbekannter Höhe. Vorher würden sie die Computer nicht wieder freigeben.

Asco Industries stellt Einzelteile für Boeing und Airbus her sowie Teile für Kampfflugzeuge wie die F-35.

Die Firma vermutet, dass keine vertraulichen Daten gestohlen wurden. Wer hinter dem Hackerangriff steckt, ist noch unklar. Der entstandene finanzielle Schaden sei groß, sagt Asco, beziffern könne man ihn aber noch nicht.

vrt/mh/hln/js

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