„Vie féminine“ fordert besseren Schutz von Frauen

In den vergangenen beiden Wochen sind mindestens drei Frauen in Belgien umgebracht worden. Seit Anfang des Jahres mussten elf Frauen eines gewaltsamen Todes sterben. Die Täter waren jedes Mal Männer. Darauf weist die Frauenrechtsorganisation "Vie féminine" hin.

Unglückliche Frau

Illustrationsbild: Pixabay

Mit einer Kampagne „Stop Feminizid“ möchte die Frauenrechtsorganisation auf die geschlechtsspezifischen Morde hinweisen. Auf einer interaktiven Landkarte hat „Vie féminine“ die Frauenmorde dokumentiert.

Der jüngste Mord an der Studentin Julie Van Espen zeige, wie nachlässig die Justiz arbeite, wenn es um die Rechte von Frauen geht, beklagt „Vie féminine“. Die Justiz habe zwar nicht Möglichkeit, alle Vergewaltiger zu inhaftieren, diese Männer bräuchten jedoch eine enge, psychologische Begleitung, um erneute Gewaltübergriffe zu verhindern, so die Forderung der Frauenrechtsorganisation.

rtbf/dop

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150