CSC und Arbeitgeber fordern Umsetzung des Tarifabkommens – Gespräche am Mittwoch

Die christliche Gewerkschaft CSC, der Unternehmerverband FEB und die flämische Selbstständigenvereinigung Unizo rufen die Föderalregierung dazu auf, das Tarifabkommen umzusetzen - trotz des Neins der sozialistischen Gewerkschaft FGTB.

Marc Leemans, Vorsitzender der ACV (CSC) (Archivbild: Thierry Roge/Belga)

Marc Leemans, Vorsitzender der ACV (CSC) (Archivbild: Thierry Roge/Belga)

Auch die flämische Selbständigenvereinigung Unizo ist dafür. Die FGTB ist das einzige Mitglied der so genannten Zehnergruppe, die sich gegen das Tarifabkommen ausgesprochen hat.

CSC-Präsident Marc Leemans fordert, dass der Tarifvertrag integral und so schnell wie möglich umgesetzt wird. Die christliche und auch die liberale Gewerkschaft hatten den Entwurf angenommen.

Die große Mehrheit der Sozialpartner habe sich für den Entwurf ausgesprochen, diese Mehrheit müsse respektiert werden, sagte FEB-Chef Pieter Timmermans. Der Tarifvertag sei sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogen und das beste Mittel, um den sozialen Frieden aufrechtzuerhalten. Die Sozialpartner müssten ihrer Verantwortung nachkommen.

Premierminister Charles Michel und Arbeitsminister Kris Peeters wollen schon Mittwochvormittag erste Gespräche mit den Sozialpartnern führen, um das Tarifabkommen doch noch zu retten.

CSC und CGSLB nehmen Tarifvertrag an, FGTB sagt Nein

belga/km/rasch

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