Visa-Affäre: Francken vermutet politische Abrechnung

Ex-Asylstaatssekretär Theo Francken findet, dass die Affäre um den Verkauf von humanitären Visa für eine politische Abrechnung missbraucht wird. Das sagte Francken im VRT-Fernsehen.

Theo Francken in der Kammer

Bild: Benoît Doppagne/Belga

Bei gleicher Gelegenheit wies er den Vorwurf der Klientelpolitik zurück. Francken steht unter Druck, seit sein Parteikollege Melikan Kucam sich wegen Bestechlichkeit verantworten muss. Er soll Christen aus Syrien und dem Irak gegen hohe Bargeldbeträge humanitäre Visa besorgt haben.

N-VA-Chef Bart De Wever hatte bereits Wahlkampftaktiken hinter der Affäre vermutet. Die anderen Parteien verfolgten das Ziel, die flämischen Nationalisten zu schwächen, so De Wever.

belga/sh

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