Polizei beginnt zweitägigen Streik

Teile der föderalen und lokalen Polizei haben einen zweitägigen Streik begonnen. Mehrere Kommissariate werden von den Streikenden blockiert, unter anderem in Lüttich und Charleroi. Auch vor dem Sitz der föderalen Polizei in Brüssel findet eine Protestaktion statt.

Polizist in Uniform

Bild: Nicolas Maeterlinck/BELGA

Die Polizisten wehren sich gegen Personalmangel und geplante Änderungen des Statuts und der Pensionsregelung. Ein weiterer Grund für den Streik ist die zunehmende Aggression, der Polizisten ausgesetzt sind.

In Lüttich streiken am Donnerstag mehr als 50 Prozent der Polizeibeamten. Verschiedene kleinere Kommissariate in Lüttich bleiben deswegen geschlossen. Ein Minimaldienst ist aber gesichert. Am Donnerstagmorgen um sechs Uhr standen rund 60 Polizisten vor dem Polizeipräsidium von Lüttich, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Am Freitag steht auch ein nationaler Protesttag im Privatsektor an. Voraussichtlich werden viele Unternehmen bestreikt oder blockiert. Auch im öffentlichen Nahverkehr muss mit großen Behinderungen gerechnet werden.

Zu dem Aktionstag haben die Gewerkschaften FGTB und CSC aufgerufen, um gegen die Rentenreform zu protestieren und mehr Kaufkraft zu fordern.

vrt/rtbf/belga/est/ake

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