Sozialdumping: Bulgarische LKW-Fahrer erstreiten 236.000 Euro vor Gericht

Sieben LKW-Fahrer aus Bulgarien haben ihren Prozess vor dem Arbeitsgericht von Hasselt gewonnen und damit nun über 200.000 Euro erstritten.

Sie hatten wegen Sozialdumpings gegen ihren Auftraggeber, die Firma RMT aus Tessenderlo, geklagt. Die LKW-Fahrer verlangten, dass ihnen der Unterschied zwischen ihrem und dem belgischen Lohn ausgezahlt wird.

Sie waren über eine bulgarische Tochterfirma angestellt und erhielten nur umgerechnet 211 Euro im Monat, haben aber nicht in Bulgarien gearbeitet. Das Gericht gab ihnen Recht. Insgesamt erhalten die sieben Trucker 236.000 Euro.

Die sozialistische Gewerkschaft spricht von einem wichtigen Präzedenzfall im Kampf gegen Sozialdumping.

belga/km

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