Atombehörde Fank will offensiver kommunizieren

Die Atombehörde Fank will angesichts der pannenanfälligen Atomreaktoren und der öffentlichen Verunsicherung künftig offensiver kommunizieren.

Tihange

Bild: Tanguy Jockmans/Belga

Man werde nicht mehr nur sicherheitsrelevante Vorkommnisse an den Atomkraftwerken mitteilen, sagte Generaldirektor Frank Hardeman in Brüssel. Zudem sollte enger mit den für Sicherheit zuständigen ausländischen Behörden zusammengearbeitet werden.

Hardeman leitet die Atomaufsicht seit Mai. Hardeman betonte zudem die Unabhängigkeit seiner Behörde. Entscheidungen würden ohne Rücksicht auf Politik oder Wirtschaft getroffen.

Derzeit sind fünf von sieben Atommeilern zur Wartung abgeschaltet. Am kommenden Wochenende soll ein weiterer folgen. Deshalb wird in Belgien befürchtet, bei fallenden Temperaturen könne Strom knapp werden.

dpa/rkr

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