Zugunglück von Buizingen: Antrag auf Sprachenwechsel abgewiesen

Der Prozess zum Zugunglück von Buizingen wird auf Niederländisch fortgesetzt. Das Polizeigericht von Halle hat am Freitagvormittag den Antrag abgewiesen, den Prozess an ein frankophones Gericht zu verweisen.

Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer des Zugunglücks

Ein Gedenkstein erinnert an die Opfer des Zugunglücks (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Das hatten die Anwälte des französischsprachigen Lokführers beantragt. Als Grund für das Nein gibt das Gericht an, dass ein Sprachenwechsel zu viel Zeit kosten würde. Der Prozess würde zu dicht an die Verjährung heranrücken.

Der Lokführer kann noch in Berufung gehen. Ihm wird vorgeworfen, ein Haltesignal übersehen zu haben. Der Mann streitet das ab. Angeklagt sind neben dem Lokführer auch die SNCB und Infrabel.

Vor acht Jahren waren auf Höhe von Buizingen ein Regionalzug und ein Intercity zusammengeprallt. 19 Menschen kamen ums Leben, über 300 wurden verletzt.

belga/km

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