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Was ist los in Peterbos? Anderlechts Bürgermeister bittet Justiz um Unterstützung

24.04.201808:4524.04.2018 - 18:40
  • Stib
Illustrationsbild: Dries Luyten/Belga

Wird das Peterbos-Viertel in der Brüsseler Gemeinde Anderlecht zur No-Go-Area? Nach den Angriffen der letzten Tage auf Kontrolleure der STIB und Journalisten der VRT fragen sich das derzeit einige in der Hauptstadt. Politik und Justiz versuchen das Problem in der Sozialsiedlung mit härterem Durchgreifen zu lösen.

Die VRT-Journalisten war am Montag in Peterbos unterwegs, als ihr Auto plötzlich mit Steinen beworfen wird. Das Terzake-Team wollte sich das Viertel mal anschauen, indem am Sonntag Kontrolleure der Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft Stib von Jugendlichen angegriffen worden waren.

"Einer der Jugendlichen wollte sich nicht ausweisen. Andere Jugendliche kamen herbei und schlugen die Kontrolleure der Stib zusammen", erklärt Pressesprecherin Françoise Ledune. Bilanz: Drei der fünf Kontrolleure wurden verletzt, einer hatte eine Platzwunde am Auge. Inzwischen sind aber alle wieder wohlauf. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags in mehreren Fällen. Eine Person wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Drogenhandel als Ursache?

Doch schon seit Monaten nehmen die Gewaltvorfälle in Peterbos zu. Anderlechts PS- Bürgermeister Eric Tomas hat den Drogenhandel als Ursache ausgemacht und schickt seit einiger Zeit mehr Polizisten in die Sozialsiedlung. Die machen verstärkt Ausweiskontrollen. Einige Drogendealer wurden bereits identifiziert. Aber auch die Beamten wurden schon angegriffen.

"Das ist nur logisch", sagt Patrick Evenepoel, Chef der Polizeizone Brüssel-Süd. Beim Drogendealen störten die Beamten nur. "Wenn die Polizei die Dealereien unterbindet, dann führt das natürlich zu mehr Spannungen. Dann ist auch jede Ausrede gut, Autoritätspersonen anzugreifen", sagt Evenepoel.

Bürgermeister Eric Tomas ist froh, dass man das Problem bei der Polizei ernst nehme und hofft auf eine baldige Lösung. "In Peterbos gibt es wohl unterschiedliche Ansichten darüber, was legal und was illegal sei. Doch in dieser Frage hat der Staat ja wohl noch das letzte Wort", sagt Bürgermeister Tomas.

Seit Anfang des Jahres gibt es jedenfalls einen Aktionsplan. Bei der Brüsseler Staatsanwaltschaft ist jetzt ein Magistrat für Peterbos zuständig. Bei ihm laufen alle Fäden in Sachen Drogenhandel und Vandalismus zusammen. Seitens der Gemeinde Anderlecht will man in Kürze mit den Bürgern einen Viertelvertrag vereinbaren und besprechen, wo man in die Infrastruktur investieren soll.

Viertel wurde vernachlässigt

Peterbos ist eine Sozialsiedlung aus den 1960er Jahren. 3.200 Menschen wohnen dort. Sozialarbeiter Khalid Eladdaoui arbeitet seit 25 Jahren mit den Jugendlichen zusammen. Auch er bemerkt, dass es in den letzten Jahren schlimmer geworden ist. Seiner Ansicht nach habe die Politik das Viertel jahrelang vernachlässigt, sowohl in Sachen Infrastruktur als auch sozial. "Man hat das Viertel einfach sich selbst überlassen. Es gibt viel zu renovieren, und in Sachen Sicherheit und Prävention gibt es einiges zu überdenken", sagt Khalid Eladdaoui.

Der N-VA-Staatssekretär für Asyl und Migration Theo Francken nahm sich am Dienstagmorgen jedenfalls des Themas an. Diese Gewalt werde man in Europas Hauptstadt nicht tolerieren und das widerspenstige und schändliche Verhalten einiger Jugendlicher mit Migrationshintergrund auch nicht. Die N-VA sei im Anderlechter Gemeinderat zwar nur in der Minderheit, aber glücklicherweise sei seine Partei auf föderaler Ebene für die innere Sicherheit zuständig, so Francken.

Sozialarbeiter Eladdaoui relativiert die Situation. Es seien nur etwa 30 Jugendliche, die tatsächlich Probleme machten. Leider machten aber auch nur die von sich reden. Die vielen, die studieren oder arbeiten, die mit einem ganz normalen Leben, die sehe man nicht.


Volker Krings

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